KARATE - ein Sport für Körper und Geist
Karate wird leider oftmals gleichgesetzt mit Bretterzerschlagen. Dieses
Vorurteil entstammt öffentlichen Schauvorführungen, die auf
Publikumswirksamkeit abzielen und Karate zur zirkusreifen Artistik erklären.
In Wirklichkeit ist Karate jedoch alles anderes als ein Sport für
Selbstdarsteller. Im Training und Wettkampf werden Fuß- und Fauststöße
vor dem Auftreten abgestoppt. Voraussetzung dafür ist Selbstdisziplin,
Verantwortungsbewußtsein gegenüber dem Partner und natürlich
eine gute Körperbeherrschung, die im Kihon (Grundschule) systematisch
aufgebaut wird.
Aufgrund seiner vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist
Karate ideal als Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags:
Der Karateka trainiert Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit.
Das macht fit! Mit Entspannungstechniken, Atemübungen und Meditation
steigert er seine Konzentrationsfähigkeit und schult die eigene Körperwahrnehmung.
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